Supervision dient dazu, arbeitsbezogene Fragen oder Behandlungsfälle mit einem neutralen, aber fachlich kompetenten Gegenüber zu reflektieren. Besonders in sozialen und helfenden Berufen ist Supervision sehr wichtig und oft notwendig.

Menschen und ihre Rollen

Menschen in helfenden Berufen wollen den ihnen anvertrauten Menschen angemessen gerecht werden und ihnen eine gute Behandlung / Beratung / Therapie / Pflege / Betreuung / Erziehung etc. zukommen lassen. Dabei spielen sowohl die eigenen Erwartungen und die Wünsche der Klienten, aber auch institutionelle Vorgaben oder gar Zwänge – permanenter Zuwachs an bürokratischen Auflagen – eine große Rolle. Daher kann es leicht zu Konflikten kommen


mit der inhaltlichen Arbeit,
mit sich selbst als Mensch und Rolleninhaber,
mit den Kollegen,
mit der Institution und
mit der gesellschaftlichen Entwicklung im Allgemeinen.


Das berufliche Bedingungsgefüge erkennen

Supervision kann Betroffene entlasten und ihnen helfen, das Bedingungsgefüge und die Umstände, in denen sie arbeiten, zu beleuchten, die einzelnen Anteile an konflikthaften Themen oder Prozessen aufzuzeigen und ein besseres Verständnis über das eigene (Rollen-)Verhalten und das der Mitbeteiligten zu entwickeln.

Dann können konstruktive Lösungen gefunden werden.


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